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13.11.2017

 
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Die nächsten Vereinstermine:

27. November 2017, (Montag), 19.00 Uhr, Rückblick 2017 – Ausblick 2018, Diplom-Biologe Wolfgang Decrusch.
Im Ristorante Da Rino, Sportgaststätte VfL Ulm/Neu-Ulm, in Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Haltestelle: Haslacher Weg

 

Alle Jahreswesen auf einen Blick

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Die ersten Jahreswesen 2018 stehen bereits jetzt fest, bei anderen sind zumindest die Kandidaten bekannt. Der Nabu bietet die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie kürenden Organisationen im tabellarischen Überblick.
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Die Taglilie (Hemerocallis) ist Staude des Jahres 2018 - Foto: nabu.de/Helge May

 

Langzeitstudie
Zahl der Insekten in Deutschland sinkt deutlich
Es gibt ein massives Insektensterben in einigen Teilen Deutschlands. Daran lässt eine aktuelle Studie kaum mehr Zweifel. Über das genaue Ausmaß sind sich Forscher allerdings uneinig.

Wildbiene: Laut einer aktuellen Studie ist die Zahl der Insekten in manchen Gebieten Deutschlands in den vergangenen 27 Jahren massiv gesunken. Bild: Entomologischer Verein Krefeld

Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab, berichten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden im Fachmagazin "Plos One". Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse, hat allerdings methodische Schwächen.

Die Publikation liefere den Beleg, dass der Schwund nicht nur einzelne Standorte betrifft, sondern "wirklich ein größerflächiges Problem" ist, sagt Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle, der nicht an der Untersuchung beteiligt war.

Fachleute vermuten schon lange, dass die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen ist. Verlässliche Daten sind allerdings rar. So bestätigt auch die aktuelle Studie zwar, dass es weniger Insekten gibt. Sie birgt allerdings Unsicherheiten was das genaue Ausmaß des Sterbens betrifft.
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Impressionen von der Pilzausstellung im Gewächshaus-Foyer des Botanischen Gartens Ulm  finden Sie hier ...

Foto: D. Rößler

Das Jahresprogramm des Botanischen Gartens Ulm finden sie zum Download hier ...

Interessante Infos zu den Botanischen Gärten Deutschlands bietet der Verband Botanischer Gärten.

 

Eine riesige Sensation

Stück vom Steinheimer Meteoriten entdeckt

Letzte Gewissheit gaben am Ende aufwendige Analysen mittels einer Laser-gestützten Mikrosonde: Bei dem metallischen Bruchstück, das in einer Spalte des Kalksteinblocks steckte, handelt es sich tatsächlich um ein Bruchstück des Steinheimer Meteoriten.
20 Jahre war es unentdeckt in einem Kalksteinbrocken versteckt, der im Eingangsbereich des Meteorkratermuseums in Sontheim/Stubental lag.
Das Stück ist knapp zwei Zentimeter lang. Es gehört zu dem Meteoriten, der vor rund 14,8 Millionen Jahren das Steinheimer Becken geschaffen hat.
Jetzt konnte endlich eine wichtige Frage geklärt werden: Wurden das Steinheimer Becken und das Nördlinger Ries von ein- und demselben Meteoriten geschaffen, der in zwei Teile zerbrochen war? Oder war der Steinheimer Meteorit ein „Mond“ des größeren Nördlinger Meteoriten? Die Antwort: Der Nördlinger und der Steinheimer Meteorit waren zwei getrennte Himmelskörper. Während der Nördlinger Meteorit laut der Wissenschaftler vermutlich ein so genannter Steinmeteorit war, handelte es sich bei dem Steinheimer Meteoriten um einen deutlich kleineren aber sehr schweren Eisenmeteoriten. Diese Art von Stein-Eisen-Meteorit (Pallasit) ist einer der seltensten Meteoritentypen überhaupt.
Lesen Sie hier weiter. Quelle Bild und Text: Südwestpresse

 

Neues Projekt an der Universität Ulm
Das Wildbienensterben stoppen - Unter welchen Bedingungen kehren die Bestäuber zurück?

Für die Bestäubung von Kulturpflanzen spielen Wildbienen eine entscheidende Rolle. Hier die Sandbiene Andrena flavipes beim Blütenbesuch (Foto: Schwenninger)

Prof. Manfred Ayasse forscht am Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm (Foto: Eberhardt/Uni Ulm)

Als Bestäuber erfüllen Wild- und Honigbienen in der Natur eine wichtige Aufgabe. Doch mittlerweile stehen mehr als die Hälfte der Wildbienenarten auf der Roten Liste: Vor allem in der Agrarlandschaft sind die Insekten und somit die Biodiversität stark gefährdet. Im Projekt BienABest wollen Ulmer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Manfred Ayasse zusammen mit dem Verbundpartner Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) Wildbienenweiden sowie Nistgelegenheiten anlegen und so optimieren, dass die Bestände der gefährdeten Arten langfristig gesichert werden können.
Im Zuge des Projekts erhoffen sie sich auch Rückschlüsse auf Ursachen des Bienensterbens – von fehlenden Nahrungspflanzen bis zu Pestiziden. Das sechsjährige Projekt BienABest wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Die Mittel stellt das Bundesumweltministerium zur Verfügung.
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Baumwipfelpfade

Auge in Auge mit Eichhörnchen: Wer einen Baumwipfelpfad bzw. Baumkronenpfad betritt, erlebt den Wald aus einer neuen Perspektive. In ganz Deutschland gibt es solche Wanderwege auf Stelzen.

Baumkronenpfad Beelitz (Bild: www.baumwipfelpfad-baumkronenpfad.info)

Eine Liste von Baumwipfelpfaden in Deutschland und Österreich samt Beschreibung finden Sie hier ...

 

Neue Sonderausstellung im Rieskratermuseum Nördlingen

Bild: Rieskrater Museum

Der Mars ist von der Sonne aus gesehen der vierte Planet im Sonnensystem und in einer Entfernung von rund 56 Millionen Kilometer (erdnächster Punkt) und 401 Millionen Kilometer (erdfernster Punkt) unser äußerer Nachbar. Diese scheinbare Nähe (nur zur Verdeutlichung: Das Licht braucht 15 Minuten, um den Mars zu erreichen) machen den Mars zum derzeit beliebtesten Forschungsobjekt in der Erforschung des Sonnensystems. Unter anderem mit dem Ziel, nach Spuren von Wasser und Leben auf dem Mars zu suchen.

Schon lange vor Beginn des Raumfahrtzeitalters fand der Planet Eingang in die Mythologien vieler Hochkulturen und war Grundlage sowohl altertümlichen als auch modernen Aberglaubens. Sein auffallendes, unheilvoll rötliches Leuchten am Nachthimmel brachte dem „Roten Planeten“ den Namen des römischen Kriegsgottes Mars ein. Im 19. Jahrhundert bildeten vermeintliche Linienstrukturen auf der Planetenoberfläche (später als optische Täuschungen identifiziert) die Grundlage für die Vorstellungen von intelligenten Marsbewohnern beziehungsweise Marsmenschen. „Von dieser Vorstellung hat sich die Wissenschaft schon lange verabschiedet“, sagt Hölzl. Dennoch sei es wichtig, dem Tunnelblick auf das Universum von der Erde aus zu entgehen. Er will mit dieser Ausstellung zeigen, dass es „woanders eben anders zugeht, aber mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie auf der Erde“. Und es geht bei solchen Expeditionen darum, mehr über uns zu erfahren, „den Blick weiten“, wie er hinzufügt.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem DLR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin, entstanden ist, will er auf der einen Seite mit einem gewissen Unterhaltungswert versehen wissen, auf der anderen Seite auch als Bildungsauftrag, als Teil der Rieser Standortkultur. Haben wir doch mit kosmischen Ereignissen ganz nahe liegende „Erfahrungen“.

Die Schau liefert einen völlig neuen Blick auf den Mars, nicht zuletzt wegen der überraschenden Dimensionen, die sich mithilfe der hochauflösenden Stereokamera, die seit 2003 den Mars „abtastet“, ergeben. Die Kamera hat eine solche Genauigkeit, dass sie „sogar einen VW-Käfer, wenn es dort einen gäbe, gut sichtbar machen würde“, sagt Karin Heck.

Aber natürlich wurde nicht nach Oldtimern gesucht, sondern ein auf 3D-Bilddaten basiertes, globales topografisches Kartenwerk des Mars geschaffen. Plus spektakuläre Aufnahmen unseres Nachbarplaneten gemacht, die sich mithilfe von 3D-Brillen umso eindrücklicher bestaunen lassen. Sogar original Marsgestein und ein riesiger Marsglobus sind zu sehen.
In einer Ausstellung, die im besten Sinne „sehenswert“ ist. Sie dauert bis zum 4. März 2018. (Quelle: Rieser Nachrichten).

 

Naturkundliches Zentrum in Ulm wieder geöffnet

Es gibt eine sehr gute Nachricht: Das Naturkundliche Bildungszentrum in Ulm, Kornhausgasse, öffnete nach umfangreichen Bauarbeiten ab 21. Mai 2017 wieder Türen und Tore. Zu diesem freudigen Ereignis wird eine Sonderausstellung „Alpen-Blicke“ präsentiert – eine sehenswerte und sehr spannende Ausstellung.

 

Der Pilz des Jahres 2017

Foto: P. Karasch

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat das Judasohr (Auricularia auricula-judae (Bull.) Wettst. 1886) zum Pilz des Jahres 2017 gewählt. Der Speisepilz hat die Form einer Ohrmuschel und ist auch für unerfahrene Pilzsammler leicht zu bestimmen. Da der Fruchtkörper mehrfach komplett austrocknen und wieder aufquellen kann, regt das Judasohr dazu an,sich mit der Ökologie der Pilze zu beschäftigen. 
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Johann August Grunert (* 7. Februar 1797 in Halle (Saale); † 7. Juni 1872 in Greifswald) war ein deutscher Mathematiker.

Grunert begann 1815 an der Universität Halle Architektur zu studieren, doch begeisterte ihn der Unterricht bei Johann Friedrich Pfaff für die Mathematik. Nach einem Studienaufenthalt bei bei Carl Friedrich Gauß in Göttingen kehrte er nach Halle zurück, wo er 1820 promovierte. Von 1821 bis 1828 war er als Lehrer am Gymnasium in Torgau, dann bis 1833 in Brandenburg tätig und wurde 1833 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Greifswald, wo er bis an sein Lebensende blieb.

Seine mathematischen Lehrbücher für obere und mittlere Klassen höherer Lehranstalten wurden mehrmals aufgelegt, er war auch Herausgeber des Archivs für Mathematik und Physik (Greifswald 1841 ff.). Im 55. Band des Archivs erschien eine Biographie Grunerts von Curtze. Quelle: Wikipedia

Im Jahr 1868 trat Grunert dem Verein für Naturwissenschaft und Mathematik Ulm bei. Eine entsprechende Beitrittsurkunde wurde kürzlich gefunden. Eine Kopie dieser Beitrittsurkunde zeigen wir demnächst auf dieser Webseite.

Johann August Grunert im Jahr 1838, gemalt von Wilhelm Titel. Bild: Wikipedia

 

 

 

 

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