Verein für Naturwissenschaften und Mathematik

 

 

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Der nächste Vereinstermin
 

NEU! Ein Teil der Veröffentlichungen in unseren Mitteilungsheften steht ab sofort auf unserer Website der Öffentlichkeit zur Verfügung und kann bei Bedarf heruntergeladen werden! Mehr hier ...

 

Die nächsten Vereinstermine:

16. September 2018 (Sonntag). Exkursion mit Herrn Dr. Hermann Muhle: „Invasive Arten an Bahn und Donauufer“. Treffpunkt 14.00 Uhr am Ortsschild Reisensburg in der Nähe der Donaubrücke. Dauer der Exkursion bis ca. 17.30 Uhr. An offenen und instabilen Standorten wandern zunehmend opportunistische Arten ein, die die Zusammensetzung unserer Pflanzengesellschaften verändern können. Wenn es zeitlich möglich ist, können wir auf dem Rückweg Quellstandorte an der Auen-Steilkante aufsuchen.

 

04. Oktober 2018 (Donnerstag), 19.00 Uhr, Vortrag/Präsentation „Der Vogelzug im Raum Günzburg“ von Herrn Diplom-Biologe Stefan Böhm. Der Vogelzug zählt zu den faszinierendsten Naturereignissen. Insbesondere verblüffen beeindruckende Zugleistungen weniger Gramm schwerer Vögel uns Menschen alljährlich.

Diplom-Biologe Stefan Böhm ist Vorsitzender der Kreisgruppe Günzburg des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (/LBV) gibt in seinem Vortrag Einblick in das Thema Vogelzug und zeigt die besondere Bedeutung unserer Region, vor allem auch des Landkreises Günzburg für durchziehende Vogelarten. Biologe Stefan Böhm, Vorsitzender der Kreisgruppe Günzburg des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV), gibt Ihnen in seinem Vortrag Einblick in das Thema Vogelzug und zeigt die besondere Bedeutung unserer Region, vor allem auch des Landkreises Günzburg für durchziehende Vogelarten.

 

19. Oktober 2018 (Freitag), 17.00 Uhr, „Das Naturkundliche Bildungszentrum – Stand und Perspektiven“, Führung durch die Sammlung, Information und Gespräch über die Aussichten und Zukunft der Sammlung, Referent: Herr Dr. Jankov, Leiter des NaBiZ, Kornhausgasse 3.
Die wissenschaftlichen Sammlungen umfassen über 60.000 Objekte. Sie sind Originaldokumente der erdgeschichtlichen Zeitepochen und der rezenten Tier- und Pflanzenwelt. Damit ist die Einrichtung ein naturkundliches Dokumentationszentrum und fundierter Lernort zugleich. Sie bilden somit die unverzichtbare Substanz für wissenschaftliche Auswertungen und Ausstellungen. Die Belegsammlungen sind heute oft die einzigen Dokumente für ausgestorbene, verdrängte oder gar ausgerottete Tiere und Pflanzen unserer Heimat. Die Weiterentwicklung der Belegsammlungen, deren Bewahrung, Pflege und wissenschaftliche Auswertung gehören daher zu den grundlegenden Aufgaben des Naturkundlichen Bildungszentrums.

 

Mathematik
Peter Scholze - der mathematische Hellseher
Mit gerade einmal 30 Jahren hat Peter Scholze ein ganzes Fachgebiet umgekrempelt. Dafür erhält er die Fields-Medaille der Mathematik 2018.


© VOLKER LANNERT / UNIVERSITÄT BONN (AUSSCHNITT)

Im Jahr 2010 ging ein Gerücht um unter den Zahlentheoretikern. Angeblich hatte ein Student aus Bonn eine Arbeit geschrieben, die auf nur 37 Seiten erledigte, wofür die beiden etablierten Wissenschaftler Michael Harris und Richard Taylor ein Buch von immerhin 288 Seiten gebraucht hatten: den bis zur Undurchdringlichkeit verwickelten Beweis eines Satzes aus der Zahlentheorie, der wiederum von einem Spezialfall der berühmten Langlands-Korrespondenz handelt. Tatsächlich – der 22-jährige Peter Scholze hatte in seiner Masterarbeit einen der kompliziertesten Teile des Beweises durch eine elegante Eigenkonstruktion ersetzt.

Die Fachwelt brach in großes Erstaunen aus. »Es war einfach unglaublich, dass jemand in so jungem Alter etwas so Revolutionäres zu Stande bringt«, sagt Jared Weinstein, Zahlentheoretiker an der Boston University und mit seinen 36 Jahren nicht gerade zum alten Eisen gehörend. »Das lehrt einen Bescheidenheit!«

Den Mathematikern in Bonn war Scholzes Ausnahmetalent nicht entgangen. Nur zwei Jahre später ernannten sie ihn zum W3-Professor; damals war er der jüngste Inhaber dieses Titels überhaupt

Mittlerweile hat Scholze es zu großem Ruhm gebracht. Die Verleiher des SASTRA Ramanujan Prize hielten ihn bereits 2013 für »einen der einflussreichsten Mathematiker der Welt«, und die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die ihm 2016 den Leibniz-Preis zuerkannte, würdigte ihn als ein »Ausnahmetalent, wie es sie lediglich alle paar Jahrzehnte gibt«. Seit Juli dieses Jahres ist er – neben Koryphäen wie Gerd Faltings und Don Zagier – Direktor des Max-Planck-Instituts für Mathematik in Bonn. Und auf dem jüngsten Internationalen Mathematikerkongress in Rio de Janeiro wurde seine Leistung mit der Fields-Medaille gewürdigt, einer Auszeichnung, die in ihrem Prestige dem Nobelpreis gleichkommt.
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Fledermäuse

GroĂźe Mausohren - Foto: NABU/Christian Stein

Die Entdeckung der Fledermaus-Stimmen

Wussten Sie, dass man Fledermäuse erst seit 20 Jahren hören kann? In den 90er Jahren wurden Geräte entwickelt, die die Ultraschall-Laute der Fledermäuse hörbar machen. Solche Bat-Detektoren sind heute aus der Fledermaus-Forschung nicht mehr wegzudenken.

Anlässlich unserer Fledermausexkursion am 9. Juni 2017 stellen wir einen Text zur Funktionsweise des Fledermasudetectors. Der Text wurde uns freundlicherweise von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern zur Verfügung gestellt. Sie können Ihn hier ansehen und herunterladen (PDF).

Auf der Seite des NABU finden Sie ebenfalls Informationen zu Fledermaus-Stimmen. Den Link finden Sie hier ...

 
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Letztes Update: 18.09.2018

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