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Der nÀchste Vereinstermin
 

NEU! Ein Teil der Veröffentlichungen in unseren Mitteilungsheften steht ab sofort auf unserer Website der Öffentlichkeit zur VerfĂŒgung und kann bei Bedarf heruntergeladen werden! Mehr hier ...

 

App hilft beim Erfassen von Schmetterlings-Vorkommen

Viele heimische Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht oder gefĂ€hrdet. Interessierte können nun mit einer App Daten fĂŒr die Rote Liste zusammentragen.

Eine App soll interessierten BĂŒrgern helfen, sich an der Erfassung von Schmetterlingsvorkommen zu beteiligen. Ziel des Projekts sei es, bundesweit Daten von einheimischen Schmetterlingsarten zusammenzutragen und den ehrenamtlichen Helfern die Arbeit zu erleichtern. Beobachtungen können den beteiligten Wissen-schaftlern ĂŒber die App gemeldet werden. Bisher wurden die Daten an das Internetportal Schmetterlinge Deutschlands gemeldet. Dort sind bereits 3,3 Millionen DatensĂ€tze zusammen gekommen. Die kostenfreie App (fĂŒr Android bei Google Play) wurde ĂŒber ein vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz unterstĂŒtztes Projekt des Staatlichen Museums fĂŒr Naturkunde Karlsruhe, der Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung und des Museums fĂŒr Tierkunde in Dresden entwickelt, so eine Sprecherin.

Die Daten sind eine wichtige Grundlage fĂŒr die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge. Mindestens 60 Schmetterlingsarten sind den Angaben zufolge in Deutschland bereits ausgestorben, 494 weitere Arten vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefĂ€hrdet. Quelle: heise online / dpa

Der Braune BÀr gilt in einigen BundeslÀndern bereits als gefÀhrdet. (Bild: jp HAmon [CC BY-SA 3.0] via WikiMedia Commons)

 

Wanderfalken-Webcam in Heidelberg

Bilder: ag-wanderfalken.de

In Anlehnung an den sehr interessanten Vortrag/PrĂ€sentation im Januar 2019 von Herrn Andreas Buck ĂŒber „Die Wanderfalken im Alb-Donaukreis“ informieren wir sie ĂŒber ein Wanderfalken-Paar in Heidelberg, das mit dem BrutgeschĂ€ft bereits begonnen hat - trotz Graupelschauer, eisig kaltem Wind und StĂŒrmen. Dort sind beim und im Nest einige Webcams installiert und man kann permanent reinschauen. 4 Eier liegen schon im Nest. Das MĂ€nnchen bzw. der Terzel heißt Zephyr (griech. = Milder Wind) und das Weibchen trĂ€gt den schönen Namen Palatina. Interessant ist auch das Tagebuch, das der Initiator Hans Martin GĂ€ng seit vielen Jahren begleitend dazu schreibt.

Klicken sie auf das Bild, um zu den Webcams zu gelangen.

 

Unsere nÀchsten Vereinstermine:

25. Mai 2019 (Samstag), 14.30 Uhr, Geologische Exkursion mit der Diplom-Geologin Iris Bohnacker. „Wir besichtigen den Böttinger Marmorsteinbruch“ (nahe MĂŒnsingen). Treffpunkt: 14.30 Uhr, am Kriegerdenkmal (aus Böttinger Marmor) am Rathausplatz in Böttingen.

Der Böttinger Marmor, auch Böttinger Bandmarmor oder BĂ€ndermarmor genannt, ist ein besonderer und oft rötlich gebĂ€nderter Thermalsinterkalkstein, der vor 14 Millionen Jahren durch Kalksedimentation in einer senkrechten Quellspalte in der Region zwischen Schopfloch (Randecker Maar) und Böttingen entstanden ist. Seine marmorartige BĂ€nderung und Polierbarkeit machten den Böttinger Marmor im spĂ€ten 18. und im 19. Jahrhundert zu einem begehrten Dekorstein. Seine bedeutendste kulturhistorische Verwendung erfuhr er im 18. Jahrhundert beim Ausbau des Neues Schlosses in Stuttgart. Weiter wurden mit Böttinger Marmor vor allem Wandbekleidungen, SĂ€ulen, Baluster, profilierte Gesimse, aber auch Futtertröge fĂŒr Schweine! und Beet-Umrandungen in den GĂ€rten damit gestaltet. Zur Besichtigung sind unbedingt festes Schuhwerk und Wanderstöcke erforderlich. Die Begehung erfolgt auf eigene Gefahr.
 

Ganz wichtiger Hinweis: Fall Sie ĂŒber Schelklingen fahren, benutzen Sie unbedingt die Straße nach Hausen o. U., Justingen und nicht ĂŒber HĂŒtten. Diese ist nĂ€mlich bis zum Jahresende 2019 gesperrt. Über Hausen, Justingen ist es kein Umweg und die Strecke ist landschaftlich reizvoll. Die Umleitung ist deutlich gekennzeichnet, knapp in der Ortsmitte Schelklingen geht es rechts ab nach Hausen/Justingen.

Bild: Mineralienatlas.de

Openstreetmap

 

05. Juli 2019 (Freitag) Exkursion mit Herrn Dr. Hermann Muhle ins Ulmer Tal bei Merklingen ins NSG Sandburren. Treffpunkt: 14.00 Uhr in Merklingen, am Parkplatz hinter dem Rathaus (Ortsmitte). FĂŒr das Navi: Hauptstraße 31 oder Hahnenweiler. Es werden ortsnahe Trockenstandorte, Trockenrasen und WĂ€lder des Ulmer Tals vorgestellt. Ab 16.00 Uhr besteht die Möglichkeit die Imkerei von Herrn Fink zu besuchen. Ab ca. 17.30 Uhr bekommen wir eine kurze FĂŒhrung durch den Kalmenhof (Anbau nach Demeter) in Scharenstetten, der sich um den Anbau von alten Hof-Getreidesorten (z. B. Einkorn) bemĂŒht. (Falls Teilnehmer eine Mitfahrgelegenheit suchen, bitte frĂŒhzeitige Absprache (Telefon: 07336 5173 oder schriftlich mit Herrn Dr. Muhle, Haldestraße 13, 89173 Lonsee).
 

Nachtrag zum Vortrag ĂŒber Wildbienen von Professor Dr. Manfred Ayasse/UniversitĂ€tUlm am 7. MĂ€rz 2019: 

Insekt des Jahres 2019: Die Rostrote Mauerbiene

Bild: Andreas SchÀfferling/Naturgucker.de - Zwei MÀnnchen und ein Weibchen der Rostroten Mauerbiene

Zum Thema Wildbienen bietet der Bund Naturschutz in Bayern e.V. folgende Veranstaltungen an:

Dienstag, 09. April 2019, 18 Uhr Humboldt Gymnasium, Ecke Karl-Schefold-/Zeitblomstraße, Ulm
Wildbienenworkshop - Nach einem einfĂŒhrenden Vortrag ĂŒber Wildbienen wird ein kleines Wildbienenhotel gebaut. Mit diesem Wissen gelingt es leicht, im eigenen Umfeld verschiedene Wildbienenarten anzusiedeln und zu beobachten. Material wird gegen einen Kostenbeitrag von 10 € gestellt. Anmeldung: 0731-66695

BienABest - Standardisierte Erfassung von Wildbienen zur Evaluierung des BestĂ€uberpotenzials in der Agrarlandschaft. Mehr Infos darĂŒber gibt es hier ...

 
   
 
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Letztes Update: 09.04.2019

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