Verein für Naturwissenschaften und Mathematik

 

 

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Der nÀchste Vereinstermin
 

Das Jahresprogramm 2020 ist fertig. Alle Termine hier!

 

Unser nÀchster Termin:
 

Donnerstag, 20. Februar 2020

18.30 Uhr (das Essen kann ab 17.00 Uhr bestellt und ab 17.30 Uhr serviert werden.)
Vortrag und PrĂ€sentation: Heuschrecken in Mitteleuropa – Vorkommen und Lebens-rĂ€ume ausgewĂ€hlter heimischer Heuschreckenarten

Referent: Herr Diplom-Biologe Wolfgang Decrusch

Heuschrecken sind vom fortschreitenden Insektensterben nicht ausgenommen, selbst die ehemals hĂ€ufigen Arten werden selten. Das betrifft vor allem die Arten des GrĂŒn- und Acker-landes. HĂŒpfende und zirpende Massen von Heuschrecken trifft man nur noch in landwirt-schaftlich uninteressanten FlĂ€chen oder an Extremstandorten an. Im Vortrag werden zu-nĂ€chst die weit verbreiteten Arten mit ihren verhaltenstypischen Besonderheiten und ihren Merkmalen vorgestellt. DarĂŒber hinaus werden aber auch einige Arten spezieller Lebens-rĂ€ume mit teilweise sehr lokaler Verbreitung angesprochen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Eigenheit der LebensrĂ€ume gelegt sein.

Im Ristorante Da Rino, SportgaststĂ€tte VfL Ulm/Neu-Ulm, Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg.

Passend zu diesem Vortrag gibt es am Freitag, 19. September 2020, nach der Besichtigung der KugelmĂŒhle in Neidlingen eine Exkursion mit Herrn Decrusch zu den Heuschreckenvorkommen im nahegelegenen Gebiet: Randecker Maar oder Breitenstein/Ochsenwang.

  Zwitscherheuschrecke (Bild: NABU)
 
ArchĂ€ologen der UniversitĂ€t TĂŒbingen prĂ€sentieren im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren einen Reibestein, der wohl vor 30.000 Jahre dazu benutzt wurde, Farben herzustellen
 

Foto: Copyright urmu

Vor einem Jahr, am 28. Juni 2018, fand Firas Dabbour, ein Mitarbeiter der UniversitĂ€t TĂŒbingen, einen Stein, der nach einem Werkzeug aussah. Der Stein hat einerseits viele polierte Stellen, andererseits viele Farbreste. Deshalb gehen die Forscher davon aus, dass es sich um einen Mahlstein handelt, der wohl vor 30.000 Jahre dazu benutzt wurde Farben herzustellen.

Mehr dazu in einem Artikel des ZDF und einer Pressemitteilung der UniversitĂ€t TĂŒbingen.

Der Reibestein wird bis Anfang Januar 2020 im urmu als „Fund des Jahres“ prĂ€sentiert – begleitet von anderen Exponaten mit Bezug zu Farbe.

Das urmu wird in den Sommerferien donnerstags von 11.00 bis 12.00 Uhr das Sonderprogramm "Schlagstein mit Ockerspuren" zum Fund des Jahres anbieten:
Am 1., 8. und 15. August können sich Besucher nach einer FĂŒhrung intensiv mit Ocker und Rötel auseinandersetzen und selbst mit Naturfarben experimentieren.
Am 22.und 29. August sowie am 5. September wird es in einer SchwerpunktfĂŒhrung um das Thema „Rituelles Rot“ gehen.
Außerdem findet von Dienstag bis Sonntag um 14.30 Uhr eine FĂŒhrung zum Welterbe statt.

 

Moontalk im Deutschen Museum

AnlĂ€sslich des JubilĂ€ums "50 Jahre Mondlandung" fand bereits am 1. Juni 2019 im Deutschen Museum in MĂŒnchen der "Moon Talk" statt, zu dem neben dem Bayerischen MinisterprĂ€sidenten Dr. Markus Söder der Astronaut Professor Ulrich Walter, der Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Wolfgang Heckl als Gastgeber sowie der Apollo-Astronaut Charlie Duke (Apollo 16-Mission) gekommen waren.

Charles Moss Duke, Jr. (auch "Charlie Duke") war der zehnte Mensch auf dem Mond! Lesen Sie mehr zu ihm in Wikipedia.de.

1972 war er mit 36 Jahren nicht nur der jĂŒngste Mensch, der den Mond betreten hat, sondern er war es auch, der jene großartige Mondprobe zur Erde mitgebracht hat, die heute im RiesKraterMuseum in Nördlingen bestaunt werden kann.

Eine kurze Zusammenfassung des Moontalks können Sie auf der Facebookseite des Deutschen Museums sehen,
klicken Sie hier.

  

Quelle: Facebookseite Deutsches Museum
 

Fossil auf der Halbinsel Krim - Forscher finden grĂ¶ĂŸten Vogel der Welt

Er war mehr als drei Meter groß und lebte vor 1,8 Millionen Jahren. Auf der Halbinsel Krim haben Forscher eine bislang unbekannte Vogelart entdeckt - sie ĂŒberflĂŒgelt den bisherigen Rekordhalter aus Madagaskar.

"Es ist das erste Mal, dass ein Vogel dieser GrĂ¶ĂŸe irgendwo auf der Nordhalbkugel entdeckt wurde", berichten die Wissenschaftler. Bislang seien Forscher davon ausgegangen, dass solch große Vögel nur auf Inselgruppen um Madagaskar, in Neuseeland und Australien vorkamen. Auch der bislang als grĂ¶ĂŸter bekannter Vogel der Erde geltende Elefantenvogel lebte in dieser Region. Er war ungefĂ€hr drei Meter groß. (Quelle: Spiegel online).

Zum  vollstĂ€ndigen Artikel ...

Die Originalveröffentlichung finden Sie im Journal of Vertebrate Paleontology hier ...

Foto: Spiegel online

 

Foto: SchwÀbische Zeitung

Seltener Vogel lÀsst sich in Ulm nieder

Was knarrt denn da im Ulmer Stadtteil Wiblingen fĂŒr ein Vogel? Es ist der seltene Wachtelkönig, der sich dort auf einer Wiese niedergelassen hat. FĂŒr Vogelkundler ist sein Besuch eine kleine Sensation, denn die Vogelart gilt in ganz Deutschland als stark gefĂ€hrdet und steht auf der roten Liste der bedrohten Tiere (SchwĂ€bische Zeitung vom 21. Juni 2019).

Lesen Sie den gesamten Artikel hier ...

 
 

Knapp 40 Zentimeter lang - 40.000 Jahre alter prÀhistorischer Wolfskopf in Sibirien gefunden

Es ist ein Sensationsfund. In Sibirien ist ein Mann ĂŒber einen sehr gut erhaltenen Wolfskopf gestolpert. Forscher bestĂ€tigten, der WolfsschĂ€del ist ĂŒber 40.000 Jahre alt – und gut 40 Zentimeter lang.

Zum Vergleich: Der Kopf des heutigen Wolfes misst zwischen 21 und 25 Zentimeter. Dichtes, drahtiges, ja fast mammutĂ€hnliches Fell umgibt den gut konservierten SchĂ€del. Die noch erhaltenen langen ZĂ€hne und die GrĂ¶ĂŸe des SchĂ€dels geben Hinweise auf die gewaltigen Ausmaße des Urzeitraubtieres, berichtete die "Siberian Times“. Sogar das Gehirn des Riesen ist intakt – ein gewaltiger Fund.

Der russische Wissenschaftler Dr. Albert Protopopov sagte: „Das ist eine einzigartige Entdeckung der ersten Überreste eines ausgewachsenen PleistozĂ€n-Wolfes mit erhaltenem Gewebe. Wir werden [den Fund] mit modernen Wölfen vergleichen, um zu verstehen, wie sich die Art entwickelt hat und um ihr Aussehen zu rekonstruieren.“
Permafrost sorgte fĂŒr eine beeindruckende Konservierung
Warum und von wem der Kopf des Tieres abgetrennt worden war, ist ungewiss. Forscher vermuten, dass es sich eine TrophĂ€e eines frĂŒhmenschlichen JĂ€gers handeln könnte.
Der SchĂ€del wurde bereits im Sommer 2018 von einem Einheimischen am abgelegenen Tirekhtyakh Fluss ĂŒber dem Polarkreis entdeckt. Permafrost in dieser Region sorgten fĂŒr die beeindruckende Konservierung des Fundes. Der WolfsschĂ€del wurde bei einer Ausstellung in Tokio prĂ€sentiert.

Quelle: focus.de

Bild: siberiantimes.com

 

App hilft beim Erfassen von Schmetterlings-Vorkommen

Viele heimische Schmetterlingsarten sind vom Aussterben bedroht oder gefĂ€hrdet. Interessierte können nun mit einer App Daten fĂŒr die Rote Liste zusammentragen.

Eine App soll interessierten BĂŒrgern helfen, sich an der Erfassung von Schmetterlingsvorkommen zu beteiligen. Ziel des Projekts sei es, bundesweit Daten von einheimischen Schmetterlingsarten zusammenzutragen und den ehrenamtlichen Helfern die Arbeit zu erleichtern. Beobachtungen können den beteiligten Wissen-schaftlern ĂŒber die App gemeldet werden. Bisher wurden die Daten an das Internetportal Schmetterlinge Deutschlands gemeldet. Dort sind bereits 3,3 Millionen DatensĂ€tze zusammen gekommen. Die kostenfreie App (fĂŒr Android bei Google Play) wurde ĂŒber ein vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz unterstĂŒtztes Projekt des Staatlichen Museums fĂŒr Naturkunde Karlsruhe, der Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung und des Museums fĂŒr Tierkunde in Dresden entwickelt, so eine Sprecherin.

Die Daten sind eine wichtige Grundlage fĂŒr die Erstellung der Roten Liste der Schmetterlinge. Mindestens 60 Schmetterlingsarten sind den Angaben zufolge in Deutschland bereits ausgestorben, 494 weitere Arten vom Aussterben bedroht oder unterschiedlich stark gefĂ€hrdet. Quelle: heise online / dpa

Der Braune BÀr gilt in einigen BundeslÀndern bereits als gefÀhrdet. (Bild: jp HAmon [CC BY-SA 3.0] via WikiMedia Commons)

 
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Letztes Update: 12.02.2020

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