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03.06.2017

 
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Die nächsten Vereinstermine:

22. Juni 2017, (Donnerstag), 14.30 Uhr, Exkursion mit Herrn Josef Stauber: „Der Trockenrasen am Hausener Hang ob Allmendingen“. Treffpunkt: Allmendingen, Abzweig nach Hausen

 

18. August 2017, (Freitag), 16.00 Uhr Führung in Ulm: „Die Ulmer Originale“ mit Herrn Uwe Schweigert/Stadtführer, Treffpunkt: Ulm, Eingang Münsterportal

 

Neue Sonderausstellung im Rieskratermuseum Nördlingen

Bild: Rieskrater Museum

Der Mars ist von der Sonne aus gesehen der vierte Planet im Sonnensystem und in einer Entfernung von rund 56 Millionen Kilometer (erdnächster Punkt) und 401 Millionen Kilometer (erdfernster Punkt) unser äußerer Nachbar. Diese scheinbare Nähe (nur zur Verdeutlichung: Das Licht braucht 15 Minuten, um den Mars zu erreichen) machen den Mars zum derzeit beliebtesten Forschungsobjekt in der Erforschung des Sonnensystems. Unter anderem mit dem Ziel, nach Spuren von Wasser und Leben auf dem Mars zu suchen.

Schon lange vor Beginn des Raumfahrtzeitalters fand der Planet Eingang in die Mythologien vieler Hochkulturen und war Grundlage sowohl altertümlichen als auch modernen Aberglaubens. Sein auffallendes, unheilvoll rötliches Leuchten am Nachthimmel brachte dem „Roten Planeten“ den Namen des römischen Kriegsgottes Mars ein. Im 19. Jahrhundert bildeten vermeintliche Linienstrukturen auf der Planetenoberfläche (später als optische Täuschungen identifiziert) die Grundlage für die Vorstellungen von intelligenten Marsbewohnern beziehungsweise Marsmenschen. „Von dieser Vorstellung hat sich die Wissenschaft schon lange verabschiedet“, sagt Hölzl. Dennoch sei es wichtig, dem Tunnelblick auf das Universum von der Erde aus zu entgehen. Er will mit dieser Ausstellung zeigen, dass es „woanders eben anders zugeht, aber mit den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie auf der Erde“. Und es geht bei solchen Expeditionen darum, mehr über uns zu erfahren, „den Blick weiten“, wie er hinzufügt.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem DLR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin, entstanden ist, will er auf der einen Seite mit einem gewissen Unterhaltungswert versehen wissen, auf der anderen Seite auch als Bildungsauftrag, als Teil der Rieser Standortkultur. Haben wir doch mit kosmischen Ereignissen ganz nahe liegende „Erfahrungen“.

Die Schau liefert einen völlig neuen Blick auf den Mars, nicht zuletzt wegen der überraschenden Dimensionen, die sich mithilfe der hochauflösenden Stereokamera, die seit 2003 den Mars „abtastet“, ergeben. Die Kamera hat eine solche Genauigkeit, dass sie „sogar einen VW-Käfer, wenn es dort einen gäbe, gut sichtbar machen würde“, sagt Karin Heck.

Aber natürlich wurde nicht nach Oldtimern gesucht, sondern ein auf 3D-Bilddaten basiertes, globales topografisches Kartenwerk des Mars geschaffen. Plus spektakuläre Aufnahmen unseres Nachbarplaneten gemacht, die sich mithilfe von 3D-Brillen umso eindrücklicher bestaunen lassen. Sogar original Marsgestein und ein riesiger Marsglobus sind zu sehen.
In einer Ausstellung, die im besten Sinne „sehenswert“ ist. Sie dauert bis zum 4. März 2018. (Quelle: Rieser Nachrichten).

 

Naturkundliches Zentrum in Ulm wieder geöffnet

Es gibt eine sehr gute Nachricht: Das Naturkundliche Bildungszentrum in Ulm, Kornhausgasse, öffnete nach umfangreichen Bauarbeiten ab 21. Mai 2017 wieder Türen und Tore. Zu diesem freudigen Ereignis wird eine Sonderausstellung „Alpen-Blicke“ präsentiert – eine sehenswerte und sehr spannende Ausstellung.

 

 

Der Pilz des Jahres 2017.

Foto: P. Karasch

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat das Judasohr (Auricularia auricula-judae (Bull.) Wettst. 1886) zum Pilz des Jahres 2017 gewählt. Der Speisepilz hat die Form einer Ohrmuschel und ist auch für unerfahrene Pilzsammler leicht zu bestimmen. Da der Fruchtkörper mehrfach komplett austrocknen und wieder aufquellen kann, regt das Judasohr dazu an,sich mit der Ökologie der Pilze zu beschäftigen. 
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Johann August Grunert (* 7. Februar 1797 in Halle (Saale); † 7. Juni 1872 in Greifswald) war ein deutscher Mathematiker.

Grunert begann 1815 an der Universität Halle Architektur zu studieren, doch begeisterte ihn der Unterricht bei Johann Friedrich Pfaff für die Mathematik. Nach einem Studienaufenthalt bei bei Carl Friedrich Gauß in Göttingen kehrte er nach Halle zurück, wo er 1820 promovierte. Von 1821 bis 1828 war er als Lehrer am Gymnasium in Torgau, dann bis 1833 in Brandenburg tätig und wurde 1833 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Greifswald, wo er bis an sein Lebensende blieb.

Seine mathematischen Lehrbücher für obere und mittlere Klassen höherer Lehranstalten wurden mehrmals aufgelegt, er war auch Herausgeber des Archivs für Mathematik und Physik (Greifswald 1841 ff.). Im 55. Band des Archivs erschien eine Biographie Grunerts von Curtze. Quelle: Wikipedia

Im Jahr 1868 trat Grunert dem Verein für Naturwissenschaft und Mathematik Ulm bei. Eine entsprechende Beitrittsurkunde wurde kürzlich gefunden. Eine Kopie dieser Beitrittsurkunde zeigen wir demnächst auf dieser Webseite.

Johann August Grunert im Jahr 1838, gemalt von Wilhelm Titel. Bild: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

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