Verein für Naturwissenschaften und Mathematik

 

 

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Jahresprogramm 2019

 

17. Januar 2019, (Donnerstag), 19.00 Uhr, Vortrag von Herrn Andreas Buck:
„Der Wanderfalke im Alb-Donau-Kreis“. Wanderfalken sind die schnellsten Tiere der Welt! Herr Buck ist als Kletterer und Naturschutzwart Spezialist für Felsbrüter und versieht junge Wanderfalken und junge Uhus in Ulm und im Alb-Donau-Kreis mit nummerierten Ringen der Vogelwarte Radolfzell. Er ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Wander- falkenschutz (AGW) und er wird uns die Biologie, Bestandsentwicklung und Schutz- bemühungen in Vortrag und Präsentation mit Bildern und Graphiken erläutern. Im Ristorante Da Rino, Sportgaststätte VfL Ulm/Neu-Ulm, Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg. Gerne können Sie bereits ab 18.00 Uhr das Essen bestellen und es vor Beginn in aller Ruhe genießen.

 

14. Februar 2019 (Donnerstag), 19.00 Uhr, Mitgliederversammlung (mit Wahl) mit anschließendem Vortrag/Präsentation von Herrn Diplom-Biologe Stefan Böhm über:
„Die Ganzjahresfütterung unserer Gartenvögel“. Viele Menschen füttern im Winter die Vögel, wenn eine Schneedecke die Futtersuche erschwert. Wie aber sollte man sich später im Jahr verhalten? Finden die Vögel in der Natur nicht genug Nahrung? Ist das Ausbringen von ganzjährig zur Verfügung stehenden Futter- und Wasserquellen sinnvoll, oder richtet man letztlich eher Schaden an, weil man dadurch in das biologische Gleich- gewicht eingreift? Welche Gehölze sind in unseren Gärten für die nützlichen und schönen „Strauchdiebe“ geeignet? Im Ristorante Da Rino, Sportgast-stätte VfL Ulm/Neu-Ulm, Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg. Gerne können Sie bereits ab 18.00 Uhr das Essen bestellen und es vor Beginn in aller Ruhe genießen.

 

07. März 2019, (Donnerstag), 19.00 Uhr, Vortrag/Präsentation Professor Dr. Manfred Ayasse/Universität Ulm, Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik:
„Wildbienen – Biologie, Interaktionen mit Blütenpflanzen, ihre Bedeutung als Bestäuber, Bedrohung und Schutz“. Wildbienen erfüllen eine wichtige Funktion als Bestäuber von Blütenpflanzen. In seinem Vortrag wird zunächst auf die Biologie, Lebens- räume und die Lebensweise von Wildbienen eingegangen. Im zweiten Vortragsteil werden die Interaktionen von Wildbienen und Blüten vorgestellt und ihre Bedeutung als Bestäuber von Blütenpflanzen. Im letzten Vortragsteil geht es um die Bedrohung und Schutzmaß- nahmen und es wird ein aktuelles Projekt vorgestellt, welches das Ziel hat, Wildbienen in der Agrarlandschaft zu fördern. Im Ristorante Da Rino, Sportgaststätte VfL Ulm/Neu- Ulm, Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg. Gerne können Sie bereits ab 18.00 Uhr das Essen bestellen und es vor Beginn in aller Ruhe genießen.

 

05. April 2019 (Freitag), 14.00 Uhr, Exkursion/FĂĽhrung mit Herrn Josef Stauber:
„Die Große Lauter, Wasserkraft und Tuff“. Treffpunkt am Parkplatz im Wolfstal. Nach der Entstehung der Ur-Donau und nach den massiven Änderungen der Donau hat sich auch die Große Lauter (44 km lang) allmählich eingeschnitten, aber – wie das ganze
Fluss-System des Alb-Plateaus – immer am jeweiligen Lauf der Donau ausgerichtet. In der letzten Zwischeneiszeit (spätes Pleistozän) und in der Warmzeit des Atlantikums kam es auch zu starken Kalktuff-Ablagerungen. So entstand eine fruchtbare, teilweise breite ebene Talaue-Landschaft.

 

25. Mai 2019 (Samstag), 14.30 Uhr, Geologische Exkursion mit der Diplom-Geologin Iris Bohnacker. „Wir besichtigen den Böttinger Marmorsteinbruch“ (nahe Münsingen). Treffpunkt: 14.30 Uhr, am Kriegerdenkmal (aus Böttinger Marmor) am Rathausplatz in Böttingen.

Der Böttinger Marmor, auch Böttinger Bandmarmor oder Bändermarmor genannt, ist ein besonderer und oft rötlich gebänderter Thermalsinterkalkstein, der vor 14 Millionen Jahren durch Kalksedimentation in einer senkrechten Quellspalte in der Region zwischen Schopf- loch (Randecker Maar) und Böttingen entstanden ist. Seine marmorartige Bänderung und Polierbarkeit machten den Böttinger Marmor im späten 18. und im 19. Jahrhundert zu einem begehrten Dekorstein. Seine bedeutendste kulturhistorische Verwendung erfuhr er im 18. Jahrhundert beim Ausbau des Neues Schlosses in Stuttgart. Weiter wurden mit Böttinger Marmor vor allem Wandbekleidungen, Säulen, Baluster, profilierte Gesimse, aber auch Futtertröge für Schweine! und Beet-Umrandungen in den Gärten damit gestaltet. Zur Besichtigung sind unbedingt festes Schuhwerk und Wanderstöcke erforderlich. Die Begehung erfolgt auf eigene Gefahr.

 

Im Monat Juni ist es in diesem Jahr mit den Pfingstfeiertagen und Fronleichnam sehr schwierig, einen Referenten zu finden, bzw. eine Exkursion zu veranstalten. Im Moment bleibt also der Juni veranstaltungsfrei. Sollte sich kurzfristig im FrĂĽhsommer etwas ergeben, dann werden wir Sie zeitig genug gerne informieren.

 

05. Juli 2019 (Freitag) Exkursion mit Herrn Dr. Hermann Muhle ins Ulmer Tal bei Merklingen ins NSG Sandburren. Treffpunkt: 14.00 Uhr in Merklingen, am Parkplatz hinter dem Rathaus (Ortsmitte). Für das Navi: Hauptstraße 31 oder Hahnenweiler. Es werden ortsnahe Trockenstandorte, Trockenrasen und Wälder des Ulmer Tals vorgestellt. Ab 16.00 Uhr besteht die Möglichkeit die Imkerei von Herrn Fink zu besuchen. Ab ca. 17.30 Uhr bekommen wir eine kurze Führung durch den Kalmenhof (Anbau nach Demeter) in Scharenstetten, der sich um den Anbau von alten Hof-Getreidesorten (z. B. Einkorn) bemüht. (Falls Teilnehmer eine Mitfahrgelegenheit suchen, bitte frühzeitige Absprache (Telefon: 07336 5173 oder schriftlich mit Herrn Dr. Muhle, Haldestraße 13, 89173 Lonsee).

 

06. Juli bis 13. Juli 2019 „Montafon“, Exkursion mit Herrn Decrusch. Kontakt: wolfgang.decrusch@gmx.de

 

30. August 2019 (Freitag), Stadtführung: “Mahlzeit und Prosit! Speis und Trank - einst und jetzt“ mit Herrn Uwe Schweigert, Treffpunkt: 14.00 Uhr, Ulmer Münster, Hauptportal

Unter dieses Motto kann man die Geschichte der Ulmer Zechen und (Fürsten-) Herbergen, Gesellschaftslokale und Trinkstuben, Schenken und Tavernen, Wirtschaften und Gast- stätten stellen. Auf das leibliche und geistige Wohl wurde in der mächtigen und wohl- habenden Reichsstadt schon immer großer Wert gelegt. Weinanbau der Klöster und der bedeutendste Weinhandel in Süddeutschland sowie zahlreiche Bierbrauereien sorgten für das „Befeuchten“ der trockenen Kehlen. Die Ulmer Hofgüter, die Donau- und Blaufischer, die Metzig, die Süß- und Sauerbäcker und die Bauern des Umlandes dagegen sorgten für
„Speis“ und Lebensmittel gegen den Hunger. Ulm war durch seine verkehrsgünstige Lage, durch seinen weitreichenden Handel mit Waren aller Art, durch seine politische Bedeutung als Hauptort des Schwäbischen Städtebundes und Sitz des Kreistages des Schwäbischen Reichskreises bereits im Mittelalter eine gute Adresse für Gäste aus nah und fern. Die ältesten Wirtschaften waren „Museum“ (1356), „Krone“ (1401), „Griesbad“ (1481) und „Herrenkeller“ (1490). Das setzte sich im 19. Jahrhundert durch den Festungsbau und die Eisenbahn sowie die starke württembergische Garnison bis zum Ende des 1. Weltkriegs fort. Erst dann kam es zum Einbruch: von 330 Gasthöfen blieben noch 203 übrig. Der
2. Weltkrieg machte mit der fast völligen Zerstörung der Innenstadt vielen alten Ulmer Wirtschaften den Garaus. Und trotzdem zählt Ulm heute wieder zu den deutschen Städten mit der größten Dichte an Gaststätten. Also lassen wir es uns schmecken und munden bei einem kleinen Rundgang zu den Orten vergangener und gegenwärtiger Gastlich- und Gemütlichkeit!

 

06. September 2019 (Freitag), 16.00 Uhr, Besichtigung und Werksführung bei der Fernwärme Ulm GmbH/Biomasse-Heizkraftwerk. Treffpunkt: Einsteinstraße 20, Mitarbeiter-Parkplatz. Sie wollten schon immer mal ein Biomasse-Heizkraftwerk von innen sehen? In einem etwa zweistündigen Rundgang erfahren wir, wie solch ein Heiz- kraftwerk funktioniert. Das Bio-HKW I ersetzt den fossilen Brennstoff Kohle durch den regenerativen Brennstoff Holz und entspricht so exakt der Philosophie des Unternehmens, ökologische Energie für Generationen zu bieten. Als Brennstoffe kommen naturbelassene Holzhackschnitzel, Sägespäne und Rinde sowie Altholz-Hackschnitzel zum Einsatz. Im Ergebnis bedeutet dies eine Einsparung von ca. 110.000 t CO2 pro Jahr. Die optimale Umweltverträglichkeit der Anlage wird von der FUG über ein mehrstufiges Qualitäts- management gewährleistet.

 

06. Oktober 2019, (Sonntag), 13.00 – 17.00 Uhr, Pilzausstellung im Botanischen Garten mit Herrn Diplom-Biologen Wolfgang Decrusch. 15.00 Uhr kostenloser Vortrag: Speisepilze – Giftpilze. Eintritt in den Botanischen Garten: 2 €.

 

10. Oktober 2019 (Donnerstag), 19.00 Uhr, Vortrag/Präsentation über den Vogel des Jahres 2019 – die Feldlerche/Alauda arvensis. Diplom-Biologe Stefan Böhm, Vorsitzender der Kreisgruppe Günzburg des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV), stellt uns die Feldlerche vor und spricht passend dazu auch die Themen Flächenverbrauch, intensive Landwirtschaft etc. an. Im Ristorante Da Rino, Sportgaststätte VfL Ulm/Neu- Ulm, in Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg. Gerne können Sie bereits ab 18.00 Uhr das Essen bestellen und es in aller Ruhe genießen.

 

28. November 2019 (Donnerstag), 19.00 Uhr

RĂĽckblick 2019 und Ausblick 2020, Diplom-Biologe Wolfgang Decrusch.

Ristorante Da Rino, Sportgaststätte VfL Ulm/Neu-Ulm, in Böfingen, Georg-Elser-Weg 1, Straßenbahn-Haltestelle: Haslacher Weg. Gerne können Sie bereits ab 18.00 Uhr das Essen bestellen und es vor Beginn in aller Ruhe genießen.

 

Der Monat Dezember bleibt traditionell veranstaltungsfrei.

 

Das Jahresprogramm 2018 finden Sie zum Download hier ...

 
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Letztes Update: 13.01.2019

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